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Handelsrechnungsbetrug

Korrekte Werte auf Handelsrechnungen angeben

Falsche Wertangaben auf Handelsrechnungen können zu Bußgeldern, Versandverzögerungen und Reputationsschäden führen.

Mit den neuen US-Zöllen ist die Einhaltung der Zollvorschriften wichtiger denn je. Die Zahlen auf einer Handelsrechnung zu schönen mag wie ein einfacher Weg erscheinen, um Importzölle und Steuern zu senken – es ist jedoch ein riskanter Schritt, der Sie langfristig deutlich mehr kosten kann. Ob Sie Sendungen unterbewerten, Produkte falsch klassifizieren oder hoffen, der Zoll würde es nicht bemerken – dieser Leitfaden erläutert die Risiken betrügerischer Wertangaben und gibt Tipps für Compliance.

Risiken falscher Angaben 

Zollbehörden prüfen Rechnungswerte anhand von Datenbanken, Inspektionen und Dokumentenabgleichen. Wenn Sie beim Fälschen von Werten auf der Handelsrechnung erwischt werden, drohen Ihnen:

  • Rechtliche Sanktionen: Bußgelder, Beschlagnahme der Waren und mögliche strafrechtliche Verfolgung.

  • Zusätzliche Zölle

  • Betriebliche Störungen: Verzögerte Sendungen, Unterbrechungen der Lieferkette und verstärkte Kontrollen bei künftigen Sendungen.

  • Reputationsschäden: Unzufriedene Kunden, negative Bewertungen und mögliche Ausschlüsse von Marktplätzen.

Falschdeklaration als Geschenk 

Eine häufige Form des Betrugs ist die fälschliche Deklaration einer Sendung als „Geschenk“, obwohl es sich um einen Verkauf handelt. Zollbehörden behandeln dies wie Unterbewertung oder Fehlklassifizierung von Waren:

  • Folgen: Strafen, Beschlagnahme der Sendung, Verlust von Versandprivilegien und höhere Kontrollquoten bei künftigen Importen.

  • Warum es wichtig ist: Geschenke qualifizieren sich oft für niedrigere oder befreite Zölle. Der Missbrauch dieser Bezeichnung verstößt nicht nur gegen das Gesetz, sondern untergräbt auch das Vertrauen von Carriern, dem Zoll und Kunden.

Was gilt als echtes Geschenk?

Laut der US Customs and Border Protection (CBP) muss ein Geschenk:

  • Frei und bedingungslos gegeben werden (ohne Zahlung, Tausch oder Werbeaktion).

  • Zuvor im Besitz des Absenders gewesen sein.

  • Von einer Person im Ausland an eine Person in den USA gesendet werden.

  • Innerhalb der zollfreien Wertgrenzen liegen (100 USD pro Empfänger und Tag aus den meisten Ländern, 200 USD bei Versand aus Guam, den Virgin Islands oder American Samoa).

  • Kein Teil einer kommerziellen Aktivität sein – keine Verkäufe, Werbeaktionen, Boni oder Geschäftsaustausche

Wichtig: Business-to-Business-Sendungen gelten fast immer als kommerziell, nicht als Geschenke. Eine andere Deklaration ist betrügerisch.

Nicht als Geschenk geeignet:

  • Alkohol- und Tabakprodukte.

  • Artikel, die Quoten oder internen Verbrauchssteuern unterliegen.

  • Alles, was die Wertgrenzen überschreitet.

Wichtige Compliance-Tipps 

  • Geben Sie das korrekte Ursprungsland an: Damit ist gemeint, wo das Produkt hergestellt oder wesentlich verarbeitet wurde – nicht das Land, aus dem es versendet wurde. Falsche Angaben können Bußgelder, Verzögerungen und rechtliche Schritte auslösen, insbesondere wenn Handelsabkommen relevant sind. Mit den neuen US-Zöllen ist die korrekte Angabe des Ursprungslands entscheidend. Versuche, diese Informationen zu verfälschen, um Zölle zu umgehen, können schwerwiegende Folgen haben, einschließlich Sendungssperren, verstärkter Kontrollen und Ausschlüssen von künftigen Importen.

  • Geben Sie den tatsächlichen Wert an: Melden Sie stets den korrekten Handelswert.

  • Beschreiben Sie die Produkte in der Sendung korrekt: Neben korrekten Werten ist es wichtig, Produktbeschreibungen nicht zu fälschen.

  • Verwenden Sie korrekte HS-Codes: Eine ordnungsgemäße Klassifizierung vermeidet falsche Zollsätze.

  • Nutzen Sie zollsparende Programme: Verwenden Sie De-minimis-Schwellenwerte und Freihandelsabkommen, wo anwendbar.

  • Transparente Kundenerfahrung: Bieten Sie Optionen mit vorausbezahlten Zöllen an, um das Vertrauen der Kunden zu stärken.

Wie Zonos hilft

Zonos automatisiert Compliance-Prozesse, einschließlich HS-Klassifizierung und Landed-Cost-Berechnungen (Zölle, Steuern und Gebühren), und sorgt so für Genauigkeit und Transparenz bei globalen Sendungen.

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